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27. Haubergsknipp-Verleihung der FDP bei GAYKO

Volles Haus bei der diesjährigen Verleihung des Ehrenpreises der Freien Demokraten Siegen-Wittgenstein, dem "Siegerländer Haubergsknipp", der im neuen Ausstellungszentrum des Fenster- und Türenherstellers GAYKO in Wilnsdorf verliehen wurde. Der Empfang war stimmungsvoll. Hausherr Klaus Gayko und FDP Kreisvorsitzender Peter Hanke konnten unter den vielen Gästen Vertreter verschiedenster Parteien und ehemalige Preisträger begrüßen.

Volles Haus bei der diesjährigen Verleihung des Ehrenpreises der Freien Demokraten Siegen-Wittgenstein, dem "Siegerländer Haubergsknipp", der im neuen Ausstellungszentrum des Fenster- und Türenherstellers GAYKO in Wilnsdorf verliehen wurde. Der Empfang war stimmungsvoll. Hausherr Klaus Gayko und FDP Kreisvorsitzender Peter Hanke konnten unter den vielen Gästen Vertreter verschiedenster Parteien und ehemalige Preisträger begrüßen. Die Jury, bestehend aus Hanke und seinen beiden Stellvertretern Andreas Weigel und Guido Müller, hatten in den vergangenen Monaten aus den vielen eingegangenen Vorschlägen schließlich die Qual der Wahl. Das Rennen machten in diesem Jahr der ehemalige Bürgermeister Ulf Stötzel, der Kommunalpolitiker Ferdi Heimel und die Jugendfeuerwehren des Kreises Siegen-Wittgenstein. Klaus Gayko machte in seinem Grußwort deutlich, wie wichtig das Ehrenamt für unsere Region ist. Hanke pflichtete ihm bei: „Ohne Ehrenamt sähe unsere Gesellschaft arm aus.“ Ein großes Lob sprach er den Mitarbeitern von GAYKO aus, allen voran Rita Linke und Jörg Nicodemus, die sich viel Mühe mit der Vorbereitung der Veranstaltung gegeben haben.

Andreas Weigel, Ferdinand „Ferdi“ Heimel, Peter Hanke, Angela Freimuth und Guido Müller

Der Siegerländer Haubergknipp wird jährlich an Menschen oder Initiativen vergeben, die sich besonders für das Gemeinwohl eingesetzt haben. Das können vorbildliche Initiativen aus den Bereichen Wissenschaft, Kultur, Sport, Politik und Wirtschaft sein oder auch Einzelpersonen, die durch herausragendes Engagement einen besonderen Beitrag für unsere Gesellschaft leisten. Gestiftet wurde der Preis vom Unternehmer und ehemaligen Landtagsabgeordneten Hagen Tschoeltsch. „Unsere diesjährigen Preisträger engagieren sich alle – ganz im Sinne des liberalen Gedankens – in ihren Bereichen ehrenamtlich. Dabei geht ihr Engagement deutlich über das normale Maß hinaus. Unsere freie und demokratische Gesellschaft braucht und profitiert durch solch herausragendes Engagement“, erklärte die Jury.

Ehrung für besonderes ehrenamtliches Engagement
Erster Preisträger des Abends war die Jugendfeuerwehr. Der Chefredakteur der bundesweiten Verbandszeitung der Jugendfeuerwehren ,,Lauffeuer“, Jan Frigger, lobte deren Arbeit. Stellvertretend wurde der Preis, ein alltagstaugliches, scharfes Knipp, an den neuen Vorsitzenden Marco Wirtz aus Hilchenbach übergeben. Die Nachwuchsarbeit im Siegerland ist vorbildlich. Sogar Kinderfeuerwehren gibt es im Siegerland. Zu Zeit sind 1100 Jugendliche und Ausbilder in der Jugendfeuerwehr aktiv. Das außerordentliche Engagement – und die permanente Verfügbarkeit im Falle einer Gefahr – können gar nicht hoch genug herausgestellt werden, befand auch die Jury.

Rita Linke und Jörg Nicodemus, die sich viel Mühe mit der Vorbereitung der Veranstaltung gegeben haben.

Das besondere Engagement trifft auch auf Ulf Stötzel zu. Den Preis erhielt er für eine besondere Aufgabe, die er nach seiner Zeit als Bürgermeister übernommen hat. Stellvertretend für sein Team wurde ihm als Vorsitzender des Fördervereins des Siegerlandmuseums und des Oberen Schlosses der Preis überreicht. Seit 1937 gibt es den Verein, ohne ihn wäre das Museum in seiner heutigen Form nicht gegenwärtig. Nicht nur die imposante Rubenssammlung und die sehr sehenswerte wirtschaftsgeschichtliche Ausstellung wären ohne den Förderverein nicht möglich gewesen. Aktuell kämpft der rührige Verein für ein neues Projekt. Im Hochbunker an der Burgstraße wird eine neue, digitale Museumswelt geplant. Ohne den Förderverein und seinen engagierten Vorsitzenden wäre das Projekt nicht denkbar, wie Laudator und Stadtrat Gerhard Kötter herausstellte. Mit einem klugen Konzept bewirbt man sich aktuell um Fördergelder der nächsten Regionale in Südwestfalen.

Traditionsgemäß wird auch immer ein Preisträger aus der Kommunalpolitik ausgezeichnet. Dieses Mal fiel die Wahl auf Ferdi Heimel, den langjährigen Orts- und Fraktionsvorsitzenden der FDP Wilnsdorf. Sein politisches Lebenswerk und Wirken für die Kommune stellte die Vize-Präsidentin des Landes Nordrhein-Westfalens, Angela Freimuth vor, die extra deswegen von Düsseldorf zu GAYKO gekommen ist. Sie lobte Ferdi Heimel vor allem als proeuropäischen Liberalen, der in vielen Wahlkämpfen für die FDP in den Ring gestiegen ist und ein Landtagsmandat dabei nur knapp verpasste.